19.02.2026

Erschüttert von den Lebensbedingungen in der Ukraine

Landeskirche und Diakonie in Württemberg erinnern an vierten Jahrestag des Kriegsbeginns

Stuttgart. Zum vierten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gedenken die Evangelische Landeskirche und die Diakonie in Württemberg der Opfer von Krieg und Gewalt.

„Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine weiterhin mit aller Klarheit“, erklärt Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl. „In dieser anhaltenden Not stehen wir an der Seite der Menschen in der Ukraine – mit Gebet, mit Mitgefühl und mit konkreter Hilfe. Christlicher Glaube heißt nicht, vor der Wirklichkeit zu fliehen. Frieden ist eine ausdauernde Verpflichtung zum Handeln im Namen der Menschlichkeit.“

„Uns erschüttern die so lange anhaltenden schlimmen Bedingungen, unter denen die Menschen in der Ukraine leben müssen“, sagt Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg. Anhaltende Angriffe auf Energie- und Wasserversorgung verschärften insbesondere in den Wintermonaten die Situation vieler Familien, die ohne Heizung, warmes Wasser und Essen auskommen müssen. Dazu komme die Angst vor Angriffen. „Das darf man Menschen nicht zumuten.“

Kirche und Diakonie verstünden Solidarität als klare Haltung gegen Gewalt, Unrecht und Menschenverachtung. Sie verbänden ihr friedensethisches Zeugnis mit der Verantwortung, Leid zu lindern und Versöhnung offen zu halten. Die anhaltende Gewalt bedrohe nicht nur die Sicherheit in der Region, sondern auch den Frieden in Europa und weltweit. Der Einsatz für Frieden und Menschenwürde sei unteilbar, so die Evangelische Landeskirche und die Diakonie in Württemberg.

Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet seit Beginn des russischen Angriffskrieges umfassende humanitäre Hilfe. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen in der Ukraine, in den Nachbarländern sowie in Deutschland unterstützt sie Geflüchtete und Binnenvertriebene. Außerdem sind die Aktion Hoffnung für Osteuropa und das Gustav-Adolf-Werk im Auftrag von Kirche und Diakonie in der Unterstützung der Menschen in der Ukraine tätig.

Begleitend zum Jahrestag stellt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Texte und liturgische Bausteine für Gottesdienste und Andachten bereit (hier). Sie sollen Raum für Klage, Trost und Hoffnung eröffnen und dazu beitragen, das prophetische Zeugnis für Frieden und Gerechtigkeit hörbar zu machen.

HINWEIS: Bilder von Helmuth Rilling finden Sie hier und Bilder von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl hier und von Dr. Annette Noller hier.

Video: Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl zum 4. Jahrestag des Ukraine-Kriegs

„Solche Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen“ Landesbischof Gohl zu 4 Jahre Ukraine-Krieg

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