01.04.2026

Osterbotschaft von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl

„Für mich ist die Osterbotschaft das stärkste Gegenmittel gegen die Angst. Ostern heißt: Gott macht weiter, wo wir am Ende sind.“

In seiner Osterbotschaft nimmt Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl die verbreitete Unsicherheit in der Gesellschaft in den Blick. Viele Menschen erlebten Angst als ständigen Begleiter, so Gohl. Wo die Hoffnung auf eine gute Zukunft fehle, suchten manche Zuflucht in der Idee der „guten alten Zeiten“. Hinweis: Unten finden Sie ein Video von Landesbischof Gohl im Stuttgarter Ostergarten.

Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl

Parolen wie „Früher war alles besser“ seien Ausdruck dieser Zukunftsängste. Dem setzt die Osterbotschaft laut Gohl einen zuversichtlichen Akzent entgegen. Ostern mit der Auferstehung Christi bedeute, dass Gott weitermache, wo wir am Ende seien. Deshalb müsse er sich auch um Verstorbene keine Sorgen machen: „Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen“, betont der Landesbischof.

Hier finden Sie die Osterbotschaft von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl im Volltext: 

„Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden“.

Für mich ist die Osterbotschaft das stärkste Gegenmittel gegen die Angst. Ostern heißt: Gott macht weiter, wo wir am Ende sind. Deshalb habe ich mir um die Verstorbenen nie Sorgen gemacht. Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen. 

Für viele ist die Angst ein ständiger Begleiter. Ich denke an die Jünger Jesu. Bei seiner Verhaftung waren sie alle geflohen. Nach seinem Tod sitzen sie verängstigt beieinander. Die Tür ist verriegelt. Für die Jünger ist alles aus! Da erscheint ihnen der Auferstandene.

In unseren Zeiten haben auch viele Menschen Angst. Wenn Menschen keine Hoffnung auf eine gute Zukunft haben, suchen manche ihr Heil in den vermeintlich guten alten Zeiten. Wir kennen Parolen wie „früher war alles besser“. Was wie eine Gewissheit klingt, verstehe ich als Angst vor der Zukunft.

Einen zuversichtlichen Ton setzt die Osterbotschaft: „Christus ist auferstanden“.

„Ich lebe“, sagt Jesus, „und Ihr sollt auch leben“. Das ist Ostern.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein hoffnungsfrohes, ein fröhliches Osterfest.

Landesbischof Gohl im Stuttgarter Ostergarten

„Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen“ - Osterbotschaft 2026 von Landesbischof Gohl

Die Landeskirche in den sozialen Netzwerken

Instagram @elkwue - Newskanal der Landeskirche

Externer redaktioneller Inhalt

Hier wird Ihnen ein externer redaktioneller Inhalt bereitgestellt. Sofern Sie sich diesen anzeigen lassen, kann es sein, dass Daten von Ihnen an den Anbieter des externen Inhaltes gesendet werden.

Hinweis für Kirchengemeinden

Kirchengemeinden sind herzlich eingeladen, Texte wie diesen von www.elk-wue.de in ihren eigenen Publikationen zu verwenden, zum Beispiel in Gemeindebriefen. Sollten Sie dabei auch die zugehörigen Bilder nutzen wollen, bitten wir Sie, per Mail an kontaktdontospamme@gowaway.elk-wue.de nachzufragen, ob die Nutzungsrechte für den jeweiligen Zweck vorliegen. Gerne können Sie alle Bilder nutzen, die Sie im Pressebereich unserer Webseite finden. Sie möchten in Ihrem Schaukasten auf unsere Webseite verlinken? Hier erfahren Sie, wie Sie dafür einen QR-Code erstellen können. 

Schon gewusst?

Was es mit der Kirchensteuer auf sich hat, wie sie bemessen wird und welche positiven Effekte die Kirchen mit der Kirchensteuer an vielen Stellen des gesellschaftlichen Lebens erzielen, erfahren Sie auf www.kirchensteuer-wirkt.de.

Grafik Kirchensteuer wirkt Begleitung und Gottesdienst

Weitere Meldungen, die Sie interessieren könnten

Rundfunkpfarrerin Lucie Panzer

Gott als Freund des Lebens

Tod und Trauer nehmen einem den Mut zum Leben. Das haben auch die Jünger von Jesus nach Karfreitag so erfahren. Bis Jesus nach seiner Auferstehung zu ihnen kam und mit ihnen gegessen hat. Da kehrten auch ihre Lebensgeister zurück, und sie haben erkannt: Gott ist der Freund des Lebens. Eine Andacht zu Ostern von Rundfunkpfarrerin Dr. Lucie Panzer.

Weiterlesen

Rundfunkpfarrer Wof-Dieter Steinmann

Und Gott hört doch

Es ist heute wie damals: Menschen können ihr Mitgefühl völlig ausschalten und zu anderen richtig fies sein. Und Gott? Er scheint zu schweigen – heute wie damals. Und doch hört Gott und lässt die Opfer nicht allein. Davon jedenfalls ist Rundfunkpfarrer Wolf-Dieter Steinmann überzeugt. Eine Andacht zum Karfreitag.

Weiterlesen

Pfarrerin Dr. Karoline Rittberger-Klas

Tag des Weinens

Jungen weinen nicht, hat es früher oft geheißen, und Mädchen eigentlich auch nicht – von den Erwachsenen ganz zu schweigen. Dabei braucht man sich für Tränen nicht zu schämen. Im Gegenteil: Sie sind kostbar. Das meint jedenfalls Pfarrerin Dr. Karoline Rittberger-Klas in ihrer Andacht zum Gründonnerstag, dem „Tag des Weinens“.

 

Weiterlesen

Stiftskantor Kay Johannsen

Gottes Zeit feiern

Die Ungeduld gilt als ein Symbol der Moderne. Zeit ist kostbar, Zeit ist Geld. Mit der Fastenaktion „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort“ ruft die evangelische Kirche zur Entschleunigung auf und regt zum Nachdenken an. Der Kantor der Stuttgarter Stiftskirche, Kay Johannsen, macht sich Gedanken über das Wochenthema „Gottes Zeit feiern“.

Weiterlesen

Pfarrerin Sabine Drecoll

Der kleine Esel kennt Jesus wirklich

Es war kein stolzes Pferd, sondern ein kleiner Esel, auf dem Jesus damals in Jerusalem eingeritten ist. Was er mit der Wahl seines Reittiers sagen wollte? Eins auf jeden Fall: Ich, Jesus, bin nicht nur für die Mächtigen, sondern für alle Menschen da. Der kleine Esel aber hat das gewusst: Er kannte Jesus wirklich. Eine Andacht zum Palmsonntag von…

Weiterlesen

Schauspieler Samuel Koch

Nicht sofort aufgeben

Mit der Fastenaktion „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort“ ruft die evangelische Kirche zur Entschleunigung auf und regt zum Nachdenken an. Der Schauspieler und Schriftsteller Samuel Koch macht sich Gedanken über das Wochenthema „Nicht sofort aufgeben“. Es ist angelehnt an das Gleichnis vom Feigenbaum, der keine Frucht bringt, für den der…

Weiterlesen

Farbschwäche:

Benutzen Sie die Schieberegler oder die Checkboxen um Farbeinstellungen zu regulieren

Einstellungen für Farbschwäche

Schrift:

Hier können die Schriftgröße und der Zeilenabstand eingestellt werden

Einstellungen für Schrift

Schriftgröße
D
1
U

Zeilenabstand
Q
1
W

Tastenkombinationen:

Mit den aufgeführten Tastenkombinationen können Seitenbereiche direkt angesprungen werden. Verwenden Sie auch die Tabulator-Taste oder die Pfeiltasten um in der Seite zu navigieren.

Inhalt Tastenkombinationen

Hauptnavigation: M
Toolbar Menü: T
Inhalt: C
Footer: F
Barrierefreiheit: A
Hauptnavigation: M
Toolbar Menü: T
Inhalt: C
Footer: F
Schriftgröße +: U
Schriftgröße -: D
Zeilenabstand +: W
Zeilenabstand -: Q
Nachtmodus : Alt (Mac Option Key) + J
Ohne Bilder: Alt (Mac Option Key) + K
Fokus: Alt (Mac Option Key) + G
Tasten­kombinationen: Alt (Mac Option Key) + O
Tastensteuerung aktivieren: Alt (Mac Option Key) + V
Alles zurücksetzen: Alt (Mac Option Key) + Y