16.01.2026

„Armen Menschen Teilhabe ermöglichen“

Zum 80. Geburtstag von Oberkirchenrat i. R. Helmut Beck

Oberkirchenrat i. R. Helmut Beck, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, feiert am 20. Januar seinen 80. Geburtstag. Fünf Jahre, von 2004 bis 2009, hat er den größten Wohlfahrtsverband in Baden-Württemberg geleitet.

Oberkirchenrat i.R. Helmut Beck (Archivbild)
Oberkirchenrat i.R. Helmut Beck (Archivbild)

"Man spürt bei Helmut Beck, dass er aus dem Gemeindepfarramt kommt. Für ihn gehören Glaube und Helfen zusammen. Er sieht die Menschen mit ihren konkreten Bedürfnissen. Es war und es ist Helmut Becks großes Anliegen, armen Menschen Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.“ So würdigt Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl die Verdienste von Oberkirchenrat i.R. Helmut Beck, der am 20. Januar 80 Jahre alt wird. 

Ein großes Anliegen Helmut Becks war es, armen Menschen Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. So hat er anlässlich seiner Feier zum 60. Geburtstag vor 20 Jahren den Fonds „Diakonie gegen Armut – Hilfe für Menschen in Not“ gestartet. Seitdem bekommen viele Familien und Einzelpersonen aus dem Fonds Unterstützung. Diakonisches Profil und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen zu wahren, hat Beck als eine große Herausforderung gesehen. 

25 Jahre Arbeit als Gemeindepfarrer und insgesamt 13 Jahre Tätigkeit in der Diakonie, davon acht Jahre als Vorstandsvorsitzender der Samariterstiftung mit Sitz in Nürtingen, haben Beck geprägt. Wichtig war ihm die enge Verbindung von Diakonie und Kirche vor Ort sowie die gemeindenahe Betreuung pflegebedürftiger und behinderter Menschen. 

Helmut Beck wurde 1946 in Creglingen geboren und ist in Stuttgart aufgewachsen. In Tübingen und Basel studierte er Evangelische Theologie sowie Sozial- und Verhaltenswissenschaften. Beck war Pfarrer in Pfullingen und von 1981 bis 1996 in Stuttgart-Sillenbuch, danach Hauptgeschäftsführer der Samariterstiftung, einem diakonischen Träger der Alten- und Behindertenhilfe und der Sozialpsychiatrie mit Sitz in Nürtingen. Im hauptamtlichen Leitungsgremium des Diakonischen Werks Württemberg arbeitete Beck mit drei weiteren Vorständen zusammen. 

Das Diakonische Werk Württemberg

Die Diakonie Württemberg ist die soziale Arbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Freikirchen. Das Diakonische Werk Württemberg mit Sitz in Stuttgart ist ein Dachverband für 1.400 Einrichtungen und Dienste mit mehr als 50.000 hauptamtlichen und 35.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie begleiten Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen, alte und pflegebedürftige Menschen, Arbeitslose, Wohnungslose, Überschuldete und andere Arme, Suchtkranke, Migranten und Flüchtlinge sowie Mädchen und Frauen in Not. Täglich erreicht die württembergische Diakonie mehr als 200.000 Menschen. Das Diakonische Werk Württemberg ist ebenfalls Landesstelle der Internationalen Diakonie, Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe und Hoffnung für Osteuropa.

Bundesweit sind rund 600.000 hauptamtlich Mitarbeitende und etwa 700.000 freiwillig Engagierte in der Diakonie aktiv. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland.

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