Die Woche der Prävention zeigt vom 18. bis 25. November 2026 vielfältiges Engagement in Landeskirche, Diakonie und Jugendwerk für den Schutz vor sexualisierter Gewalt
Das Thema Prävention von sexualisierter Gewalt ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gerückt. Mit der Woche der Prävention vom 18. November bis 25. November 2026 machen die Evangelische Landeskirche in Württemberg, das Diakonische Werk in Württemberg sowie das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) und ihre Einrichtungen mit Aktionen ihre Arbeit in diesem Bereich sichtbar, unter anderem mit dem Fachtag Aufarbeitung am 23. November im Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart und einer Filmvorführung am 20. November im atelier am bollwerk. Einrichtungen aus Kirche, Diakonie und Jugendarbeit können sich beteiligen und ihre Aktivitäten sichtbar machen, beispielsweise über Informationsveranstaltungen, Workshops, Gottesdienste, Gesprächsabende oder Social-Media-Aktivitäten (Layout-Vorlagen und gemeinsamer Aktions-Hashtag).
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Bei einem Gottesdienst anlässlich der konstituierenden Sitzung des Landtags von Baden-Württemberg erinnerten der württembergische Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July und der Freiburger Erzbischof Stephan Burger an die Bedeutung christlicher Werte für Politik und Gesellschaft.
Mitfeiern, mitbeten und mitdiskutieren: Am 13. Mai beginnt der 3. Ökumenische Kirchentag unter dem Motto „schaut hin“ statt. Ursula Ripp-Hilt, Mitglied im Präsidium des Ökumenischen Kirchentags, hofft, mit diesem digitalen Format viele Menschen anzusprechen.
Selbstbewusst und begabt: Sophie Scholl aus Forchtenberg war eines der bekanntesten Mitglieder des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Ihr Mut und Ihr Widerstandswille speisten sich auch aus ihrem christlichen Glauben. Am 9. Mai wäre sie 100 Jahre alt geworden.
An landeskirchlichen Trauerfeiern dürfen auch künftig mehr als 30 Menschen teilnehmen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat einem entsprechenden Eilantrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg stattgegeben. Zugelassen sind demnach weiterhin bis zu 100 Gäste.
Der Film „Jung und jüdisch in Baden-Württemberg“ zeigt, wie junge Juden sich in ihrer religiösen und sozialen Identität verstehen. Jochen Maurer, landeskirchlicher Pfarrer für das Gespräch zwischen Christen und Juden, erklärt, was Kirche gegen Antisemitismus tun kann.
Das Mahnmal am Stuttgarter Killesberg weist auf die Jüdinnen und Juden hin, die bei den beiden großen Deportationen aus Stuttgart verschleppt und getötet wurden.
Vor 79 Jahren wurden mehr als 400 Jüdinnen und Juden aus ihrem Alltag gerissen, entrechtet, aus Stuttgart verschleppt und in den Tod geschickt. Bei einer Gedenkstunde im Hospitalhof erinnerte Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July an die Opfer.