19.02.2025

Warum Kirchengemeinderätin? Emelie Steiff im Interview

Kirchengemeinderätinnen und -räte aus Württemberg erzählen aus ihrer Arbeit

Sie zählen zu den wichtigsten Gremien in der Landeskirche: Die Kirchengemeinderäte (KGR) leiten die Gemeinden vor Ort gemeinsam mit Pfarrerinnen und Pfarrern. Was macht dieses Amt aus? Was macht Freude, was macht es schwer? Warum lohnt sich die Arbeit? Warum sollten sich Interessierte 2025 bei der nächsten Kirchenwahl um das Amt bewerben? Darüber erzählen auf elk-wue.de in loser Folge Kirchengemeinderätinnen und -räte aus der württembergischen Landeskirche. Hier: Emelie Steiff aus Neustetten.

Emelie Steiff
Emelie Steiff

Wie lange sind Sie schon Kirchengemeinderätin?

Seit rund zwei Jahren.

Was hat Sie motiviert, sich in den KGR wählen zu lassen? 

Meine Pfarrerin mit ihrer Anfrage und mein Interesse an der Kirchenverwaltung.

Was macht Ihnen Freude an der Arbeit im Gremium? 

Die Gemeinschaft und die Mitarbeit an traditionellen Projekten.

Erinnern Sie sich an einen echten, persönlichen Highlight-Moment in Ihrer Arbeit als KGR? 

Nachdem wir den Pfarrplan in einem für uns passenden Gottesdienstmodell umgesetzt hatten und nach einem langen Klausurtag beschließen konnten, gab es quasi einen kleinen Feiermoment.

Haben Sie einen oder mehrere persönliche Schwerpunktthemen in Ihrer Arbeit? 

Durch mein Alter liegt mir Jugendarbeit sehr am Herzen, aber auch traditionelle Feste. 

Was macht es manchmal schwer? 

Manche Themen ziehen sich wochenlang hin und man bewegt sich irgendwie nicht vom Fleck.

Was sollte man mitbringen für die Arbeit im KGR? 

Ausdauer und den Mut, seine Meinung dazuzugeben.

Welche Sorgen sollte man sich nicht machen, wenn man über eine Kandidatur nachdenkt? 

Dass man irgendwas falsch machen könnte.

Was bedeutet die KGR-Arbeit für Sie persönlich? 

Verantwortung gegenüber der Gemeinde zu übernehmen und einen weiteren Blick für die Zukunft zu bekommen, was das Gemeindeleben angeht.

Wie würden Sie bei einer unentschlossenen Person um die Bereitschaft zur Kandidatur werben? 

Diese Situation hatte ich noch nicht.

Über Emelie Steiff:

  • Kirchengemeinde: Verbundkirchengemeinde Neustetten
  • Seit rund zwei Jahren Kirchengemeinderätin

Machen Sie mit!

Sind Sie auch Mitglied eines württembergischen Kirchengemeinderats? Hätten Sie auch Lust, auf elk-wue.de über Ihre Arbeit zu erzählen? Dann laden Sie sich bitte den Fragebogen hier oder unter diesem Text herunter und senden ihn ausgefüllt per E-Mail an presse@elk-wue.de. Bitte schicken Sie uns auch ein Foto von sich mit, das wir auf elk-wue.de sowie in unseren verschiedenen Social Media-Kanälen nutzen dürfen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte gerne an presse@elk-wue.de.

Info: Was ist und macht der Kirchengemeinderat?

  • Der gewählte Kirchengemeinderat (KGR) leitet gemeinsam mit den Pfarrpersonen die Kirchengemeinde.
  • In der Arbeit im KGR-Plenum und in Ausschüssen geht es zum Beispiel um das geistliche Leben der Gemeinde, um Gruppen und Kreise, Gottesdienste und Andachten, aber auch um Finanz- und Personalfragen, Bausachen und Veranstaltungen.
  • Das Amt der Kirchengemeinderätinnen und -räte ist ein Ehrenamt. Die Amtsperiode dauert sechs Jahre.
  • Es ist an keinerlei formale Voraussetzungen gebunden - außer der Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde und dem Mindestalter von 18 Jahren. Jede und jeder kann sich zur Wahl aufstellen lassen.
  • Die nächste Wahl zum Kirchengemeinderat findet am 30. November 2025 statt. Bei Interesse sprechen Sie einfach eine Pfarrperson Ihrer Gemeinde oder den bzw. die Vorsitzende des KGR an.

Video zum Thema

Ehrenamt: Junge Menschen im Kirchengemeinderat #genz #verantwortung #shorts #kirchenwahl

Hinweis für Kirchengemeinden

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