Die Woche der Prävention zeigt vom 18. bis 25. November 2026 vielfältiges Engagement in Landeskirche, Diakonie und Jugendwerk für den Schutz vor sexualisierter Gewalt
Das Thema Prävention von sexualisierter Gewalt ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gerückt. Mit der Woche der Prävention vom 18. November bis 25. November 2026 machen die Evangelische Landeskirche in Württemberg, das Diakonische Werk in Württemberg sowie das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) und ihre Einrichtungen mit Aktionen ihre Arbeit in diesem Bereich sichtbar, unter anderem mit dem Fachtag Aufarbeitung am 23. November im Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart und einer Filmvorführung am 20. November im atelier am bollwerk. Einrichtungen aus Kirche, Diakonie und Jugendarbeit können sich beteiligen und ihre Aktivitäten sichtbar machen, beispielsweise über Informationsveranstaltungen, Workshops, Gottesdienste, Gesprächsabende oder Social-Media-Aktivitäten (Layout-Vorlagen und gemeinsamer Aktions-Hashtag).
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Die vier großen christlichen Kirchen in Baden-Württemberg unterstützen das neu gegründete überparteiliche „Bündnis für Demokratie und Menschenrechte“. Landesbischof Gohl sagte: „Wer glaubt, dass jeder Mensch Gottes Geschöpf und Ebenbild ist, kann keine Mitmenschen ausgrenzen.“
Die Stuttgarter Prälatin Gabriele Arnold sprach auf der Kundgebung gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus am 27. Januar 2024 auf dem Stuttgarter Schlossplatz.
Die Stuttgarter Prälatin Gabriele Arnold forderte bei der Kundgebung am 27. Januar 2024 auf dem Schlossplatz zu einem „Nein“ zu Gewalt und Antisemitismus auf. Nach dem Versagen im Dritten Reich sei ein Schuldbekenntnis der Kirche heute angesichts sexualisierter Gewalt aktuell.
Landesbischof Gohl wendet sich am Sonntag, 28. Januar, mit einem Wort zu den Ergebnissen der ForuM-Studie über sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche und der Diakonie an die Kirchengemeinden der Landeskirche. Im Folgenden finden Sie dazu den Volltext.
Zum Holocaust-Gedenktag erinnert Landesbischof Gohl an die Opfer des Nationalsozialismus. „Der Holocaust-Gedenktag macht uns die Menschenverachtung dieser Ideologie deutlich, die Menschen aufgrund eines rassistischen Weltbildes die Menschenwürde abspricht.“
Antisemitismus-Prävention ist fester Bestandteil des Unterrichts an den Schulen der beiden evangelischen Schulstiftungen in Württemberg und den Ev. Seminaren Blaubeuren und Maulbronn. Einige Schulen führen Aktionen rund um den Holocaust-Gedenktag am 27. Januar durch.
Am 25. Januar wurden die Ergebnisse der von der EKD beauftragten ForuM-Studie zu sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Diakonie vorgestellt. Hier finden Sie erste Reaktionen aus der Kirchenleitung der württembergischen Landeskirche.